Gute Pädagogik braucht eine Organisation, die sie trägt.
Ich bin Aljoscha Farias da Silva und begleite Teams und ihre Führungskräfte auf ihrem Weg hin zu einer agilen sozialen Organisation.
Für mich symbolisiert das Noren die Kultur hinter den japanischen Wurzeln agiler Managementansätze, die in meine Arbeit einfließen. Hier lädt es dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken und eigene Sichtweisen zu hinterfragen.
暖簾
No·ren
Japanisch für ein Tuch, das einen Ort erkennbar macht.
Aljoscha Farias da Silva
Agiles Management in sozialen Organisationen
Über mich
Aljoscha Farias da Silva
„Aus meiner Führungspraxis kenne ich die Verantwortung für Menschen und Zusammenarbeit …
… und die Tage, an denen gute Vorhaben im laufenden Betrieb untergehen.“
In meiner langjährigen pädagogischen Praxis begegnet mir immer wieder derselbe Wunsch: Menschen möchten ihre Welt aktiv mitgestalten. Sie wollen sich als selbstwirksam erleben und erfahren, dass ihr Handeln etwas verändert. Das gilt für Kinder wie für Erwachsene.
Diesem Anspruch als Führungskraft gerecht zu werden, kann herausfordernd sein. Kanban und seine japanischen Managementwurzeln können dabei helfen, eine vertrauensvolle und nachhaltige Arbeitskultur zu entwickeln.
Als Pädagoge und Kognitionswissenschaftler begleite ich Sie mit Herz und Verstand. Und einer tiefen Überzeugung: Gute Pädagogik braucht eine Organisation, die sie trägt.
Kanban ist eine Methode, um die gemeinsame Arbeit zu organisieren und Schritt für Schritt zu verbessern. Ein Board macht sichtbar, welche Aufgaben anstehen, woran gerade gearbeitet wird und wo etwas stockt.
Team und Führungskraft vereinbaren, was Vorrang hat und wie viel Arbeit gleichzeitig möglich ist. Neue Aufgaben werden aufgenommen, wenn Kapazität frei ist. Regelmäßige Rückblicke helfen, Absprachen und Abläufe gemeinsam weiterzuentwickeln.
Ein Kamishibai der Zusammenarbeit
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Beispiel einer gemeinsamen Arbeitsübersicht · alle Namen und Aufgaben sind fiktiv
Arbeitskategorie
Aufgaben
In ArbeitWIP 6 · nur „In Arbeit“
Wartet
Erledigt
TermingerechtFester Termin
Ferienprogramm erstellenVerantwortlich: Max, Jaro, Susan
Elterngespräch · 10.02.Verantwortlich: JolandaTerminbestätigung steht aus
VorrangBegründete Ausnahme
StandardNach freier Kapazität
Einarbeitung gemeinsam überarbeitenVerantwortlich: noch offen
Neue Einkaufskarte anfordernVerantwortlich: AlexRückmeldung des Trägers fehlt
Materialbestand gesichtetVerantwortlich: Sam
Wir entscheiden, was wir anfangen.
AufgabenFerienprogrammEinarbeitung
In Arbeit · Limit 6Elternabend vorbereitenÜbergabe klären4 weitere Aufgaben
WartetEinkaufskarteElterngespräch
Erst Arbeit zu Ende bringen, dann Neues ziehen.
Gemeinsam priorisieren und nach dem Pull-Prinzip arbeiten: Sechs Aufgaben sind in Arbeit, zwei weitere warten. Wir helfen beim Abschließen und klären Blockaden. Neue Arbeit ziehen wir, sobald im vereinbarten Limit wieder Platz ist.
Wir sprechen über die Arbeit.
AufgabenEinarbeitung
In ArbeitFerienprogramm
Wartet
„Was braucht es, damit es weitergeht?“
„Ich kläre heute, wer die Karte freigibt.“
Kurz abstimmen, Unterstützung organisieren. Ein Daily kann Blockaden sichtbar machen. Zeitpunkt, Beteiligung und Häufigkeit passen zu den Dienstzeiten.
Wir reflektieren unsere Zusammenarbeit.
Beobachten
Rückmeldungen fehlen oft.
Verstehen
Zuständigkeiten sind unklar.
Vereinbaren
Jede Anfrage erhält eine Ansprechperson und einen Rückmeldetermin.
Aus Erfahrung lernen. In einer Retrospektive erkennt das Team Muster, verändert eine Vereinbarung und prüft deren Wirkung. Auch das Board und seine Regeln entwickeln sich weiter.
Aus kleinen Versuchen wird gemeinsames Lernen.
Erproben→Beobachten→Anpassen
„Die Rückmeldetermine helfen. Für dringende Fragen brauchen wir noch einen kürzeren Weg.“
Mitgestaltung wird Teil des Alltags. Informationen teilen, Hindernisse ansprechen und Entscheidungen nachvollziehbar treffen: Das Team gestaltet seine Arbeitsweise mit und entwickelt sie anhand von Rückmeldungen weiter.
Ein mögliches Zusammenspiel – kein festes Einführungsprogramm. Wir beginnen bei Ihrer heutigen Arbeitsweise.
Begleitung
Der Weg einer lernenden Organisation.
Jede Organisation ist so einzigartig wie die Menschen, die sie hervorbringen. Meine Begleitung richtet sich deshalb individuell nach den Bedürfnissen Ihrer Organisation und startet dort, wo Sie gerade stehen.
Kanban hilft uns dabei, eine Kultur des Vertrauens und der kontinuierlichen Verbesserung zu entwickeln. Dafür braucht es Vertrauen in die Methode und etwas Mut, die Arbeitsorganisation Schritt für Schritt anzupassen.
Kanban lässt sich auf allen Ebenen einer sozialen Organisation einsetzen: vom Träger bis zum pädagogischen Team. Die Ansätze können miteinander verbunden werden und auch die langfristige Entwicklung einer gesamten Trägerschaft begleiten.
Eine wichtige Voraussetzung für meine Begleitung ist, dass pädagogische Teams bei der Umsetzung die Unterstützung ihres Trägers erfahren.
So könnte eine Begleitung aussehen.
Die Bildrolle zeigt einen möglichen Weg. Wir vereinbaren gemeinsam, welche Schritte Ihre Einrichtung braucht und wie viel Zeit dafür zur Verfügung steht.
Mit Mausrad, Trackpad, Wischen oder den Pfeiltasten nach links und rechts bewegen.
01 · Transparenz von Anfang an
Das Team gestaltet den Einstieg mit.
Das Team bringt Erfahrungen und Wünsche ein. Wir verständigen uns darauf, was wir gemeinsam verändern möchten.
02 · Die Einrichtung kennenlernen
Zeigen Sie mir Ihre Einrichtung.
Sie zeigen mir Ihre Einrichtung und erzählen von Ihrem Alltag. Ich höre zu, frage nach und lerne die Abläufe kennen.
03 · Ein erster Prototyp
Ihre Zusammenarbeit wird sichtbar.
Wir sammeln Aufgaben und klären Zuständigkeiten und Übergaben. Eine gemeinsame Übersicht kann uns dabei helfen.
04 · Neue Absprachen im Alltag
Eine passende Zusammenarbeit erproben.
Wir erproben neue Absprachen an der tatsächlichen Arbeit. Dienstzeiten und verfügbare Kapazität bestimmen den Rahmen.
05 · Schritt für Schritt verbessern
Aus Erfahrung Veränderungen ableiten.
Was hilft? Was bleibt schwierig? Wir besprechen Erfahrungen und passen die nächste Vereinbarung gemeinsam an.
06 · Die Entwicklung begleiten
Neue Gewohnheiten brauchen Begleitung.
Eine externe fachliche Begleitung kann auch weiterhin in regelmäßigen Abständen erfolgen: in Retrospektiven mit Leitung und Team oder in Feedbackgesprächen mit der Führungskraft.
Ziele, Beteiligung, Zeit und Honorar halten wir vor Beginn schriftlich fest.
Ein Gespräch ist ein guter Anfang.
Sie müssen Ihr Anliegen noch nicht fertig formuliert haben. Erzählen Sie mir von Ihrem Alltag.
Begründeter VorrangDer Betreuungsraum wird schon morgen gebraucht. Rot kennzeichnet diese vereinbarte Ausnahme. Auch diese Aufgabe zählt zum WIP-Limit – Vorrang schafft keine zusätzliche Kapazität.
Hier fehlt eine RückmeldungDie Einkaufskarte wartet auf die Freigabe des Trägers. Der rote Rand macht die Blockade sichtbar. Gemeinsam klären wir, wer die Rückmeldung einholt.